Tiefer, heißer, schneller: Die Ahlener Zeche im Tuning-Rausch
Ahlen - So etwas hat es in Ahlen noch nicht gegeben: Über 550 Autos, Biker und Streetfighter aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und sogar aus den USA präsentieren sich am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Zeche „Westfalen" beim ersten „Tuneup-Meeting". Wie der Name schon sagt sind die fahrbaren Untersätze weit entfernt von der Standardausrüstung. Hier ein bisschen Chrom, da ein bisschen Effektlack und zu guter Letzt auch noch einige Flitzer mit Flügeltüren.
„Viele Fahrzeuge sind so auf normalen Straßen gar nicht zu beobachten, sondern werden nur zu solchen außergewöhnlichen Treffen gefahren", betont der Organisator dieses Mega-Events, Sascha Kaderka. Er wolle den Besuchern etwas Außergewöhnliches bieten, hatte er in einem „AZ"-Interview vor der Veranstaltung gesagt - und sein Wort gehalten. Tausende Besucher strömen am Samstagnachmittag zum Zechengelände, wo neben den frisierten Karosserien auch ein buntes Rahmenprogramm auf sie wartet. Wer beispielsweise wissen möchte, wie viel Druck seine Anlage denn nun wirklich bringt, der ist bei der kostenlosen Dezibelmessung genau richtig. Und während die Kreativen die Designkünste von „Devils Paint" bewundern, polieren wenige Meter weiter schon einige Tuner ihre Felgen für den „Show and Shine"-Wettbewerb. Ehrensache, dass für die Gewinner auch Pokale bereit stehen
Vielmehr geht es aber beim ersten „Tuneup-Meeting" darum, sich gegenseitig über die Neuerungen der Szene auszutauschen, sich zu unterstützen und seine Werke zu präsentieren. Männer und Frauen aller Altersklassen sind mit ihren fahrbaren Untersätzen am Start, als auf dem Gelände ein echtes „Fast and Furious"-Gefühl aufkommt. Showtime in der Tuning-Szene: Ahlen gibt Gas